Familienstreit eskaliert: Rauchbombe löst Großeinsatz in Bergisch Gladbach aus
Jakob MayerFamilienstreit eskaliert: Rauchbombe löst Großeinsatz in Bergisch Gladbach aus
Ein heftiger Streit zwischen einem Vater und seinem Sohn löste in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Der 32-jährige Sohn soll demnach eine Rauchbombe gezündet haben, wodurch ein Feuer entstand, das die Feuerwehr zur Evakuierung von Anwohnern zwang. Vier Personen wurden aus dem Gebäude gerettet, nachdem sich dichter Rauch im Treppenhaus ausgebreitet hatte.
Die Auseinandersetzung eskalierte, als der Sohn laut Berichten die Rauchbombe entzündete und sie auf seinen 77-jährigen Vater warf. Das Gerät setzte eine Fußmatte auf dem Treppenabsatz im dritten Stock in Brand, woraufhin sich dichter Rauch im gesamten Treppenhaus verteilte. Rund 40 Feuerwehrleute und Rettungssanitäter eilten zum Einsatzort, um das Feuer zu löschen und den Bewohnern zu helfen.
Zehn Personen wurden medizinisch versorgt, darunter der ältere Vater, der wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Flammen griffen nicht über die Fußmatte hinaus, und das Gebäude blieb strukturell unbeschädigt. Die Behörden verhängten später eine 14-tägige Annäherungsverbot gegen den Sohn auf Grundlage des Gewaltschutzgesetzes.
Dem Sohn droht nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Bei dem Vorfall gab es keine schweren Verletzungen, allerdings musste der Vater im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehr bestätigte, dass das Gebäude sicher sei und keine bleibenden Schäden durch den Brand entstanden seien. Gegen den Sohn laufen weiterhin Ermittlungen; mit rechtlichen Konsequenzen ist zu rechnen.






