Explosion in Iserlohner Gerberei: Zwei Verletzte und ein Tag voller Feuerwehreinsätze
Tobias LehmannExplosion in Iserlohner Gerberei: Zwei Verletzte und ein Tag voller Feuerwehreinsätze
Einsatzkräfte in Iserlohn hatten einen hektischen Freitag nach mehreren Vorfällen in der Stadt
Eine Serie von Bränden, Explosionen und Fehlalarmen hielt die Feuerwehr von früh bis spät in Atem. Der schwerwiegendste Einsatz betraf eine Explosion in einer örtlichen Gerberei, bei der zwei Mitarbeiter verletzt wurden.
Der Tag begann bereits um 10:15 Uhr, als die Iserlohner Feuerwehr zu einem Baum gerufen wurde, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle, bevor es zum nächsten Notfall ging.
Kurz nach 13:25 Uhr brach in der Abgasanlage einer Gerberei im Stadtteil Sümmern ein Feuer aus. Feuerwehrleute aus Iserlohn und der Freiwilligen Feuerwehr Sümmern rückten schnell an und leiteten eine großangelegte Löschaktion ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Die Lage spitzte sich gegen 15:30 Uhr zu, als es in derselben Gerberei zu einer Explosion kam. Zunächst gab es widersprüchliche Meldungen über mögliche Verletzte, später bestätigte sich, dass zwei Beschäftigte leichte Verletzungen erlitten. Beide wurden zur Behandlung in ein Iserlohner Krankenhaus gebracht.
Unterdessen galt ein Schornstein auf dem Gelände als einsturzgefährdet. Die Feuerwehr brachte ihn kontrolliert zu Fall, um weitere Gefahren zu vermeiden. Nach der Brandbekämpfung wurde eine Brandwache eingerichtet, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Erst um 18:33 Uhr kehrte das Team nach einem langen Einsatztag in die Wache zurück.
Nicht alle Alarmierungen erwiesen sich als ernst. Ein Feueralarm in der Matthias-Grote-Halle um 11:30 Uhr stellte sich als Fehlauslösung ohne erkennbare Ursache heraus. Später löste an einem Betrieb am Stenglingser Weg erneut ein Alarm aus – doch auch hier war nur eine Routinereinigung mit einem Hochdruckreiniger der Auslöser.
Am Ende des Tages blieben zwei Verletzte nach der Explosion in der Gerberei in Behandlung. Die Feuerwehr hatte mit zahlreichen Gefahrenlagen zu kämpfen, von einsturzgefährdeten Bauwerken bis hin zu Fehlalarmen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den Ursachen der Explosion oder des Brandes in der Abgasanlage bekannt gegeben.






