Evonik hebt Jahresprognose 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Milliarden Euro
Tobias LehmannEvonik hebt Jahresprognose 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Milliarden Euro
Evonik Industries erhöht Prognose für 2026
Die Evonik Industries AG hat ihre Finanzprognose für das Jahr 2026 nach oben korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro für das Gesamtjahr – eine Anhebung gegenüber der bisherigen Schätzung. Treiber der Optimierung sind starke Ergebnisse in zentralen Geschäftsbereichen sowie verbesserte Erwartungen an den Cashflow.
Besonders der Bereich Advanced Technologies profitiert von Lieferengpässen bei asiatischen Wettbewerbern. Auch die Sparten Tierernährung verzeichnet ein stetiges Wachstum, wobei sich der positive Trend voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 fortsetzen wird.
Für das zweite Quartal 2026 prognostiziert Evonik ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro – und liegt damit über dem Analystenkonsens von rund 567 Millionen Euro. Für die erste Jahreshälfte wird ein bereinigtes EBITDA von etwa 1,1 Milliarden Euro erwartet.
Der freie Cashflow im zweiten Quartal 2026 soll den Wert des Vorjahres (minus 211 Millionen Euro) deutlich übertreffen. Das Unternehmen hält an seinem Ziel einer Cash-Conversion-Rate von rund 40 Prozent für das Gesamtjahr fest. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Die angepasste Prognose spiegelt das Vertrauen in die Unternehmensperformance wider. 2025 hatte Evonik ein bereinigtes EBITDA von etwa 1,9 Milliarden Euro erzielt. Die aktuellen Prognosen deuten auf eine deutliche Steigerung von Rentabilität und Cashflow für 2026 hin.
