16 April 2026, 10:10

Essen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026

Blauer Plakat mit der Überschrift "Sportförderungen seit 2009" zeigt numerische Daten zu Sportförderungen seit 2009.

Essen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026

Der Essener Stadtrat hat neue Maßnahmen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements beschlossen. Die Änderungen treten ab dem 1. Januar 2026 in Kraft und umfassen eine Überarbeitung des seit langem bestehenden Förderfonds Bürgerliches Engagement. Zudem wird mit Mission Ehrenamt – Gestalte die Zukunft, Nutze die Chancen! ein neues Mikroförderprogramm eingeführt, das kreative lokale Projekte unterstützen soll.

Der Förderfonds Bürgerliches Engagement wurde 2012 im Rahmen des Essener Aktionskonzepts zur Förderung der Anerkennungskultur ins Leben gerufen. Ab 2026 passt er sich den sich wandelnden Bedürfnissen von Ehrenamtlichen an und verfügt über ein jährliches Budget von 80.000 Euro. Antragsteller können Fördersummen zwischen 30 und 1.000 Euro beantragen, wobei es zwei Einreichungsfristen pro Jahr gibt. Projekte können bis zu drei Jahre in Folge gefördert werden, orientiert an einer klaren Förderrichtlinie.

Das neue Programm Mission Ehrenamt stellt jährlich 20.000 Euro bereit – vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung. Damit werden bis zu sechs Projekte pro Jahr unterstützt: zwei mit je 5.000 Euro und vier mit je 2.500 Euro. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Kampagnen, Ausrüstung und andere projektbezogene Kosten verwendet werden.

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Beide Förderangebote zielen darauf ab, ehrenamtliches Engagement zugänglicher und wirksamer zu gestalten. Die Beschlüsse des Rates unterstreichen das Bekenntnis zur Stärkung der Bürgerbeteiligung in der gesamten Stadt.

Der überarbeitete Förderfonds und das neue Mission-Ehrenamt-Programm bieten strukturierte finanzielle Unterstützung für lokale Initiativen. Die Antragstellung erfolgt nach überarbeiteten Richtlinien, wobei die ersten Änderungen Anfang 2026 greifen. Insgesamt stehen über beide Programme hinweg jährlich 100.000 Euro zur Verfügung.

Quelle