20 April 2026, 02:09

Enkeltrick in Eitorf: 50.000 Euro an dreiste Betrüger verloren

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Enkeltrick in Eitorf: 50.000 Euro an dreiste Betrüger verloren

Betrügerische Masche: Frau aus Eitorf verliert 50.000 Euro nach falschem Enkeltrick

Eine Frau aus Eitorf ist am Donnerstag, dem 18. September, Opfer eines besonders perfiden Betrugs geworden: Sie wurde von Kriminellen um 50.000 Euro erleichtert, nachdem diese sie mit einer dreisten Lügengeschichte unter Druck gesetzt hatten. Die Täter gaukelten ihr vor, das Leben ihrer Enkelin stehe auf dem Spiel, und brachten sie so dazu, unter falschen Vorwänden eine hohe Bargeldsumme zu übergeben.

Zunächst erhielt die Geschädigte einen Anruf von einer Person, die sich als ihre Enkelin ausgab. Die Anruferin behauptete, sie habe einen schweren Unfall gehabt und leide an einer unheilbaren Krankheit. Für eine dringend notwendige medizinische Behandlung seien über 50.000 Euro erforderlich – das Geld werde ihr später zurückerstattet, hieß es.

Unter dem emotionalen Druck wurde die Frau angewiesen, das Bargeld in einen Umschlag zu stecken. Anschließend sollte sie es einem angeblichen Polizeibeamten aushändigen. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr erschien daraufhin eine Frau auf ihrem Balkon in der Hofstraße im Stadtteil Rankenhohn, um das Geld entgegenzunehmen.

Die Verdächtige wurde als 30 bis 35 Jahre alt beschrieben, mit dunkelbraunem, kinnlangem Haar und einem schwarzen, knielangen Kleid. Sie trug helle Schuhe und verließ den Tatort in einem beigen Taxi, auf der Rückbank sitzend, während ein Mann den Wagen steuerte. Erst als die Geschädigte später ihre Tochter kontaktierte, um sich nach dem Befinden der Enkelin zu erkundigen, flog der Schwindel auf.

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Die Polizei warnt nun eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Sie rät dringend davon ab, persönliche Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Anrufer zu übergeben. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, das Bewusstsein für solche Tricks zu schärfen, um weitere Opfer zu verhindern.

Quelle