Elvah GmbH meldet Insolvenz an – doch der Betrieb läuft weiter
Elvah GmbH beantragt Insolvenz am Amtsgericht Essen
Die Elvah GmbH, ein Spezialist für datenbasierte Analysen im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur, hat beim Amtsgericht Essen Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, das 2023 nach einer vorherigen Pleite von E.On übernommen worden war, wird seine Geschäfte vorerst fortsetzen und im Rahmen eines strukturierten Prozesses nach neuen Investoren suchen.
Das Amtsgericht Essen hat vorläufige Insolvenzverfahren für die Elvah GmbH eingeleitet. Ein Rechtsanwalt wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, um den Prozess zu begleiten. Dennoch bleibt der tägliche Geschäftsbetrieb des Unternehmens unberührt: Sowohl die Elvah-Hub-Plattform als auch die E.On-Drive-Comfort-App stehen Kunden und Partnern weiterhin vollumfänglich zur Verfügung.
Gordon Thompson, Geschäftsführer von Elvah, zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft des Unternehmens. Er betonte die hauseigene Technologie und die starke Marktposition bei Softwarelösungen für öffentliche Ladestationen. Auch der bestellte Insolvenzverwalter Gregor Bräuer hob das erfahrene Team und die etablierte Plattform als zentrale Stärken des Unternehmens hervor.
Elvah war 2023 nach einer früheren Insolvenz von E.On übernommen worden. Zwar hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit Localiser für das Jahr 2025 vereinbart, aktuelle Daten zu Markttrends bei datengestützten Ladeanalysen in Deutschland liegen jedoch nicht vor.
Während des Insolvenzverfahrens wird Elvah GmbH den Betrieb wie gewohnt aufrechterhalten. Das Unternehmen strebt an, neue Investitionen zu sichern und gleichzeitig seine Dienstleistungen für Kunden und Partner fortzuführen. Der Ausgang des Verfahrens wird die langfristige Position des Unternehmens im Markt für öffentliche Ladeinfrastruktur entscheiden.






