Düsseldorfer Polizei geht mit Großoffensive gegen Rasen vor – 300 Geschwindigkeitsverstöße an einem Tag
Miriam WeberDüsseldorfer Polizei geht mit Großoffensive gegen Rasen vor – 300 Geschwindigkeitsverstöße an einem Tag
Düsseldorfer Polizei startet Großoffensive für mehr Verkehrssicherheit im Rahmen der landesweiten Initiative #LEBEN
Mit einer groß angelegten Verkehrskontrolle am Corneliusplatz geht die Düsseldorfer Polizei gegen Rasen und rücksichtsloses Fahren vor. Im Rahmen der Aktion #LEBEN richteten Beamte einen Kontrollposten ein, der durch eindrucksvolle Bildmotive unterstützt wurde – darunter ein Unfallwagen und die großflächige Aufschrift #LEBEN, die auf die Gefahren von Leichtsinn im Straßenverkehr aufmerksam machen sollen.
Die Kampagne startete mit mobilen Einheiten, die Autofahrer unter dem Motto #VerantwortungBremstGeschwindigkeit zur Kontrolle am Corneliusplatz dirigierten. Allein auf der A44 registrierte die Polizei 300 Geschwindigkeitsverstöße, von denen 261 mit Bußgeldern geahndet wurden. Weitere 56 Fälle von überhöhter Geschwindigkeit wurden dokumentiert, darunter drei, die zu einem Fahrverbot führen könnten.
Die Beamten fertigten vier Strafanzeigen wegen Verkehrsdelikten an und stellten 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus. Drei Fahrzeuge wurden zur technischen Überprüfung sichergestellt. Unter den Kontrollierten befand sich auch eine 38-jährige Deutsche, die ohne gültigen Führerschein unterwegs war – ihr war dieser zuvor entzogen worden.
An der Aktion beteiligten sich die ressortübergreifende Arbeitsgruppe AG Tuning, städtische Behörden und die Polizei in enger Zusammenarbeit. NRW-Innenminister Herbert Reul betonte, das Ziel der Kampagne sei zweifach: „Wir wollen Verkehrsverstöße konsequent ahnden und gleichzeitig den Fahrern die Folgen ihres Handelns drastisch vor Augen führen.“ Der zerstörte Unfallwagen und die prägnante #LEBEN-Installation dienten dabei als mahnende Symbole für die realen Risiken im Straßenverkehr.
Die Polizei kündigte an, dass unangekündigte Kontrollen fortgesetzt werden. Damit soll deutlich gemacht werden: Wer gegen Verkehrsregeln verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen.
Hintergrund der Offensive ist die Reduzierung von Verletzten und Toten durch Rasen und rücksichtsloses Fahren. Mit bereits verhängten Bußgeldern, Fahrzeugsicherstellungen und möglichen Fahrverboten haben die Behörden klargestellt, dass sie weiterhin mit aller Konsequenz durchgreifen werden. Die visuellen Elemente am Corneliusplatz – allen voran der Unfallwagen – unterstreichen auf eindringliche Weise, welche dramatischen Folgen Verkehrsverstöße im Ernstfall haben können.






