15 March 2026, 20:14

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift 'Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus' vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche in der Nähe.

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Demonstration für verfassungsrechtliche Überprüfung rechtsextremer Parteien in Düsseldorf am 14. März 2026

Am Samstag, dem 14. März 2026, findet in Düsseldorf eine Kundgebung statt, die eine verfassungsrechtliche Prüfung rechtsextremer Parteien fordert. Unter dem Motto "ÜBERPRÜFEN!" verlangt die Veranstaltung, dass das Bundesverfassungsgericht alle Parteien begutachtet, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft oder unter Extremismusverdacht stehen. Beginn der Demonstration ist um 14:00 Uhr vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Unterstützung erhält die Aktion vom Bergisch Gladbacher Verein für Demokratie und Vielfalt (DeVi). Interessierte sind eingeladen, sich um 12:33 Uhr am Bahnhof Bergisch Gladbach, Gleis 1, zu treffen, um gemeinsam zur Demonstration zu reisen.

Bisher haben sich mehrere Bundesländer öffentlich für eine Verfassungsbeschwerde gegen rechtsextreme Parteien ausgesprochen. Nordrhein-Westfalen gehört jedoch nicht dazu, und nach aktuellem Stand haben auch keine weiteren Länder ihre Unterstützung angekündigt. Der Bundesrat könnte eine solche Prüfung mit einfacher Mehrheit einleiten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf den offiziellen Webseiten www.pruef-demos.de und www.gl-devi.de. Aktualisierungen werden zudem auf den Social-Media-Plattformen Instagram, Facebook und TikTok unter dem Account @gl.de.vi veröffentlicht.

Ziel der Demonstration ist es, eine formelle Überprüfung rechtsextremer Parteien durch Deutschlands höchstes Gericht voranzutreiben. Da der Bundesrat die Möglichkeit hat, ein solches Verfahren in Gang zu setzen, könnte der Ausgang dieser Protestaktion künftige politische und juristische Debatten beeinflussen. Die Organisatoren rufen weiterhin zur Teilnahme und zum Mitwirken über ihre Online-Kanäle auf.

Quelle