Drei Meinungen pro Tag – und wer mehr will, fragt ein Rebhuhn
Meinungen scheinen heutzutage allgegenwärtig zu sein. Die Autorin oder der Autor stellt fest, dass Talkshows, Podcasts und Online-Foren sie unablässig produzieren. Innerhalb einer einzigen Woche stieß sie oder er auf vehemente Ansichten zu Themen, die vom Nahostkonflikt bis hin zu Ananas auf Pizza reichten.
Als radikale Lösung für den endlosen Meinungsstrom schlägt die Autorin oder der Autor ein tägliches Limit von drei Meinungen pro Person vor. Wer dies überschreite, benötige die Genehmigung eines Rebhuhns – eine Idee, die mit einer Prise Humor gewürzt ist. Die Welt, so die Beobachtung, werde niemals an Meinungen verarmen, und es werde immer seltener, sie für sich zu behalten.
Zudem teilt die Autorin oder der Autor persönliche Zweifel an achtsamem Atmen mit, obwohl diese Praxis hoch im Kurs steht. Eine erwähnte Theorie besagt, dass Menschen die Natur suchen, weil sie nicht urteilt. Spielerisch malt sich die Autorin oder der Autor aus, wie die Natur sich selbst eine Meinung über die Menschheit bilden könnte.
Der Vorschlag, Meinungen auf drei pro Tag zu begrenzen, bleibt ein scherzhafter Gedanke. Die Autorin oder der Autor hebt hervor, wie freizügig Meinungen selbst zu den ungewöhnlichsten Themen geäußert werden. Die Natur hingegen bewahrt zu diesem Thema erfrischendes Schweigen.
