Dortmunder Polizei startet Aktionen für sichere Schulwege nach fünf Kinderunfällen
Tobias LehmannDortmunder Polizei startet Aktionen für sichere Schulwege nach fünf Kinderunfällen
Das neue Schuljahr hat begonnen – und die Dortmunder Polizei setzt alles daran, Kinder auf ihren Schulwegen sicher zu begleiten. Unfälle mit jungen Schülerinnen und Schülern passieren oft wegen Wetterbedingungen, örtlicher Gegebenheiten oder unachtsamen Verhaltens. Die Behörden appellieren an Eltern, Autofahrer:innen und Kinder, wachsam zu bleiben und die Verkehrsregeln einzuhalten.
Bisher wurden in diesem Jahr fünf Kinder bei schulbezogenen Verkehrsunfällen in Dortmund und Lünen verletzt. Die Polizei intensiviert nun ihre Präventionsmaßnahmen: Mit Aufklärungskampagnen und gezielten Aktionen soll die Zahl der Unfälle weiter sinken.
Kinder sind auf unterschiedlichen Wegen unterwegs – zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder im elterlichen Auto. Jede Route birgt eigene Risiken, etwa durch plötzliche Wetterumschwünge oder schlechte Sichtverhältnisse. Die Polizei warnt besonders vor Gefahrenstellen wie Bushaltestellen, wo Kinder unerwartet zwischen parkenden Fahrzeugen hervorkommen können.
Auch der sogenannte „Elterntaxi“-Verkehr – das Bring- und Holen von Kindern mit dem Auto – sorgt vor Schulen oft für gefährliche Situationen. Staus und unaufmerksame Fahrende erhöhen das Unfallrisiko. Um Gefahren zu minimieren, rät die Polizei zu heller, reflektierender Kleidung, regelmäßigen Fahrradchecks und dem Tragen von Helmen.
Aufklärung ist ein zentraler Baustein der Unfallprävention. Die Dortmunder Polizei setzt etwa im Westfalenpark ein Verkehrspuppentheater ein, um Kindern spielerisch Verkehrsregeln näherzubringen. Auch Erwachsene – insbesondere Eltern – sind gefragt: Sie sollen mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich an die Regeln halten und achtsam unterwegs sind.
Für Medienanfragen steht Theresa Stritzke von der Dortmunder Polizei zur Verfügung.
Mit Aufklärung und öffentlicher Sensibilisierung arbeitet die Dortmunder Polizei daran, Schulwege sicherer zu gestalten. Wenn alle – Autofahrer:innen, Eltern und Kinder – einfache Sicherheitsvorkehrungen beachten, lässt sich die Zahl der Unfälle verringern. Ziel ist es, die jüngsten Schüler:innen auf ihrem täglichen Weg zur Schule und zurück bestmöglich zu schützen.






