Dortmund feiert Europäische Mobilitätswoche mit Kreativität und Verkehrssicherheit für alle Generationen
Jakob MayerDortmund feiert Europäische Mobilitätswoche mit Kreativität und Verkehrssicherheit für alle Generationen
Dortmund beteiligte sich mit vielfältigen Aktionen für alle Altersgruppen an der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche. Die jährliche Kampagne, die von der Europäischen Kommission unterstützt wird, setzt sich für sauberere und umweltfreundlichere Fortbewegungsmöglichkeiten ein. Mit Schulprojekten und öffentlichen Veranstaltungen regte die Stadt die Bürgerinnen und Bürger dazu an, ihr Verkehrs- und Sicherheitsverhalten zu überdenken.
Kinder spielten bei vielen Aktivitäten der Woche eine zentrale Rolle. An der Hauptschule Husen nahmen 75 Fünft- und Sechstklässler an einem Workshop zur Verkehrssicherheit teil. Gleichzeitig machten sich 120 Dritt- und Viertklässler von drei Nordmarkt-Grundschulen auf eine "Erlebnistour", um sicheres Verhalten auf Straßen und Gehwegen zu üben.
Auch die Jüngsten waren mit dabei: 243 Kinder aus 17 Kindertageseinrichtungen beteiligten sich an einem Malwettbewerb. Ihre Aufgabe bestand darin, ihre ideale Route zur Kita zu gestalten – eine Mischung aus Kreativität und nachhaltigen Mobilitätsideen.
Für ältere Teilnehmer führte eine geführte Fahrradtour zu Wohnprojekten und zeigte alternative Wohn- und Verkehrsformen auf. Am Hundewegtunnel bedankte sich das "Fahrrad-Dankeschön-Fest" bei Radfahrern und Fußgängern mit kostenlosem Kaffee, Obst und Gebäck.
Eine der ungewöhnlicheren Aktionen war das "Schneckenrennen", bei dem Kinder so langsam wie möglich Rad fuhren. Der Spaß an der Herausforderung half ihnen, Gleichgewicht und Kontrolle zu verbessern. An anderer Stelle verwandelte die Initiative Grüne Kultur Dortmund eine Straßenbahnfahrt mit Livemusik in eine unterhaltsame "Kultur-Tour".
Die Veranstaltungen der Woche reichten von Sicherheitstrainings bis zu kreativen Projekten – stets mit dem Fokus auf nachhaltige Mobilität. Durch die Einbindung von Schulen, Familien und Pendlerinnen und Pendlern wollte Dortmund Verkehrsentscheidungen für die gesamte Gemeinschaft sichtbarer – und attraktiver – machen.






