22 March 2026, 10:08

Dokumentarfilm über Hanau-Anschlag 2020 kommt 2026 nach Duisburg

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Dokumentarfilm über Hanau-Anschlag 2020 kommt 2026 nach Duisburg

Bewegender Dokumentarfilm über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 kommt 2026 nach Duisburg

Der eindringliche Dokumentarfilm Das deutsche Volk des Regisseurs Marcin Wierzchowski begleitet die Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags bei ihrer Trauer, ihrem Kampf um Gerechtigkeit und ihrem anhaltenden Einsatz gegen Rassismus. Die Sonderveranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Am 19. Februar 2020 ermordete ein rechtsextremer Attentäter in Hanau neun Menschen. Ein zehntes Opfer, Ibrahim Akkuş, erlag im Januar 2026 den bei dem Anschlag erlittenen Verletzungen. Der Film dokumentiert vier Jahre im Leben der Hinterbliebenen – ihre Schmerzen, ihre Widerstandskraft und ihren unermüdlichen Einsatz für Aufklärung und Verantwortung.

Die Vorführung findet am 24. März 2026 im Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) statt. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Beginn um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 22. März 2026 jedoch erforderlich. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" lädt die Veranstaltung zum Austausch ein.

Die Organisator:innen möchten mit dem Film Empathie und Dialog fördern. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.–29. März 2026) bieten eine Plattform für Debatten über gesellschaftliche Verantwortung und die Bekämpfung von Extremismus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Dokumentarfilm gibt Raum, um über die langfristigen Folgen des Hanauer Anschlags nachzudenken. Durch die Geschichten der Betroffenen stärkt die Veranstaltung Solidarität und ruft zu gemeinsamem Handeln gegen Rassismus auf. Der kostenlose Zugang und die offene Anmeldung ermöglichen eine breite Teilhabe an dieser wichtigen Auseinandersetzung.

Quelle