04 April 2026, 12:08

DLRG Herford stärkt Hochwasser- und Rettungseinsätze mit neuer Technik und Förderung

Rettungsteam-Mitglieder auf dem Deck eines Schiffs helfen bei einer Trage, einer hält Dokumente, während ein anderer die Ausrüstung verwaltet, mit einer Tasche und Hintergrundgegenständen sichtbar unter Deckenlampen.

DLRG Herford stärkt Hochwasser- und Rettungseinsätze mit neuer Technik und Förderung

DLRG Herford rüstet Notfallkapazitäten mit Förderung der Stiftung Zukunft im Wittekindsland auf

Dank einer Förderung durch die Stiftung Zukunft im Wittekindsland hat die DLRG Herford ihre Einsatzfähigkeit bei Hochwasser und Wasserrettungen deutlich verbessert. Neue Funkausrüstung und eine zuverlässige Stromversorgung ermöglichen nun schnellere und besser koordinierte Einsätze. Die Ortsgruppe mit fast 700 Mitgliedern spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Katastrophenhilfe.

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Mit den Mitteln der Stiftung konnte die DLRG moderne Funksysteme in ihr Führungsfahrzeug einbauen – darunter ein BOS-Funkgerät für die direkte Kommunikation mit Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen sowie eine Blaulicht-Signalanlage. Zudem erhielt das Fahrzeug einen 230-Volt-Stromanschluss, der es einsatzbereit hält und eine sofortige Alarmierung ermöglicht.

Das Führungsfahrzeug ist vielseitig einsetzbar: Es dient als Basis für die Ehrenamtlichen, transportiert Motorrettungsboote, Anhänger und die Black Pearl – ein spezielles Hochwasserrettungsboot mit einer Tragfähigkeit von bis zu 900 Kilogramm. Zudem kann das Wasserrettungsfahrzeug der Gruppe Boote und wichtige Ausrüstung direkt zu Einsatzorten bringen.

Im Juni 2024 waren zwölf DLRG-Helfer aus Herford bei den schweren Überschwemmungen in Bayern im Einsatz. Die Erfahrungen dort unterstrichen, wie entscheidend zuverlässige Technik und reibungslose Abstimmung sind. Ralf Stölting, Kreis-Schatzmeister und Stiftungsvorstand, besuchte kürzlich das Vereinsheim, um sich über die Verwendung der Fördergelder zu informieren. Marco Bartusch, Vorsitzender der Ortsgruppe, dankte der Stiftung für die wertvolle Unterstützung.

Das neue Funksystem verbindet die DLRG direkt mit der Kreisleitstelle. Bei Bedarf kann es auch auf andere regionale Leitstellen umschalten – das erhöht die Flexibilität bei Großschadenslagen. Mit modernisierter Technik und einer leistungsstarken Flotte ist die DLRG Herford nun besser auf künftige Einsätze vorbereitet. Die Verbesserungen sorgen für schnellere Reaktionszeiten und eine engere Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten. Die Förderung der Stiftung hat die Fähigkeiten der Gruppe, Menschen in wasserbedingten Notlagen zu schützen, maßgeblich gestärkt.

Quelle