Digital X in Köln: 50.000 Besucher erleben die Zukunft der digitalen Innovation
Miriam WeberDigital X in Köln: 50.000 Besucher erleben die Zukunft der digitalen Innovation
Digital X: Innovationsmesse in Köln zieht 50.000 Besucher an
In Köln fand die Digital X, eine der bedeutendsten Veranstaltungen für digitale Innovation, statt und lockte rund 50.000 Besucher an. Im Mittelpunkt standen bahnbrechende Technologien, die Branchen und den Alltag revolutionieren sollen. Die Veranstalter setzten darauf, konkrete Anwendungsbeispiele zu präsentieren und Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.
Zu den Highlights zählte TASSTA, das eine voll digitalisierte Polizeistreife vorstellte – ausgestattet mit einer Drohne für Live-Übertragungen. MIRA demonstrierte zudem autonomes Fahren mit einem ferngesteuerten Shuttle, das über das 5G-Netz der Telekom betrieben wurde.
Der WasteShark, eine aquatische Drohne, sammelte Abfälle aus einem See und navigierte dabei mithilfe des Präzisionspositionierungssystems der Telekom. An Land erzeugte der Kinetic Walkway durch elektromagnetische Induktion Strom aus den Schritten der Besucher.
Auf dem Robotic Playground zeigte ATTB, wie stillgelegte Industrieroboter für spielerische Interaktionen umfunktioniert werden können. Ein Komatsu-Bagger ermöglichte es Besuchern, Wartungsarbeiten per Avatar durchzuführen – eine Methode, die Reparaturen beschleunigt und Ausfallzeiten reduziert. DiHeSys präsentierte einen 2D- und 3D-Drucker zur Herstellung patientenindividueller Medikamente mit präzisen Dosierungen.
Die US-Zukunftsforscherin Amy Webb warnte, Deutschland müsse seine Innovationskraft steigern, um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können.
Die Digital X bot Unternehmen eine Plattform, um neue Technologien und deren praktische Einsatzmöglichkeiten zu erkunden. Die Besucher erlebten Lösungen aus den Bereichen Abfallmanagement, Gesundheitswesen und Infrastruktur. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr, wie dringend Deutschland seinen digitalen Fortschritt beschleunigen muss.
