28 June 2026, 08:06

Deutschlands digitale Infrastruktur kollabiert – wer zahlt den Preis für jahrelange Vernachlässigung?

FREED WÄHLER fordern umfassende digitale Strategie für den globalen Datenverkehr in Deutschland

Deutschlands digitale Infrastruktur kollabiert – wer zahlt den Preis für jahrelange Vernachlässigung?

Deutschlands digitale Infrastruktur steht unter schwerem Druck – das zeigen aktuelle Systemausfälle in dramatischer Weise. Eine einmalige Zahlung von 200 Euro an Studierende überlastete kürzlich die IT-Systeme des Bundes und legte damit langjährige Schwächen schonungslos offen. Die Freien Wähler Nordrhein-Westfalen (FREIE WÄHLER NRW) fordern nun dringend Konsequenzen.

Die Probleme mit Deutschlands digitaler Infrastruktur haben sich über Jahre verschärft. Schon während der Corona-Lockdowns wurde die Anfälligkeit des Systems deutlich, als die landesweite Nachfrage die Kapazitäten an ihre Grenzen brachte. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist der Datenverkehr am DE-CIX, dem größten deutschen Internetknoten, auf etwa das Zehnfache angestiegen.

Besonders betroffen sind ländliche Regionen: Weniger als 25 Prozent der Haushalte haben Zugang zu schnellem Internet – ein deutlicher Rückstand im Vergleich zu anderen EU-Ländern, wo die Abdeckung oft über 60 Prozent liegt. Auch bei den Investitionen in die digitale Infrastruktur hinkt Deutschland hinterher: Mit nur 1,4 Prozent des BIP fließt hier deutlich weniger Geld in die IT als etwa in den USA, wo der Anteil bei 3,4 Prozent liegt.

Die Partei drängt Bundesminister Volker Wissing (FDP), einen klaren Zeitplan und ein konkretes Maßnahmenpaket vorzulegen. Erste Schritte sollen noch bis Ende 2023 eingeleitet werden. Das Ziel: 80 Prozent der Digitalisierungsziele sollen bis 2028 erreicht sein.

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Eine umfassende Digitalstrategie wird nun dringend gefordert, um die bestehenden Lücken zu schließen. Der Plan sieht vor, die Infrastruktur zu modernisieren und künftige Überlastungen zu verhindern. Ohne deutliche Investitionen und Reformen droht Deutschland jedoch, im internationalen Vergleich weiter abgehängt zu werden.

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