Deutsche Diakonie spendet 22 Krankenhausbetten für ukrainische Kriegsopfer
Anton GüntherDeutsche Diakonie spendet 22 Krankenhausbetten für ukrainische Kriegsopfer
Ein deutscher Gesundheitsdienstleister hat lebenswichtige medizinische Hilfsgüter gespendet, um die ukrainischen Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Die Diakonie Bethanien übergab 22 außer Dienst gestellte Krankenhausbetten sowie weitere Hilfsmaterialien an das Blau-Gelbe Kreuz e.V., eine Kölner Hilfsorganisation. Die Ausrüstung soll medizinischen Teams in der Konfliktzone bei der Versorgung von Verletzten zugutekommen.
Der Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. unterstützt Ukrainerinnen und Ukrainer bereits seit 2014 und hat seine Aktivitäten nach dem russischen Großangriff noch ausgeweitet. Die gemeinnützige Organisation hat unter anderem das Projekt „Ferien ohne Krieg“ ins Leben gerufen, das verletzten oder verwaisten Kindern eine vorübergehende Auszeit vom Kriegsgeschehen ermöglicht.
Die Diakonie Bethanien, die in Deutschland 40 Einrichtungen betreibt, leistete nun Hilfe. Die Organisation beschäftigt 2.000 Mitarbeiter aus über 50 Nationen und ist auf Altenpflege, Lungenheilkunde und Familienunterstützung spezialisiert. Ihre Spende an Krankenhausbetten und medizinischem Material wird nun die Gesundheitsversorgung an der Front in der Ukraine stärken.
Kai Goetze, Geschäftsführer der Krankenhaus Bethanien gGmbH, betonte, dass der Krieg weiterhin Aufmerksamkeit erfordere. Trotz nachlassender Medienberichterstattung bleibe der Bedarf an Hilfe dringend. Die gespendeten Betten und medizinischen Güter sind bereits in der Ukraine angekommen und werden in Feldlazaretten und Kliniken eingesetzt, die verletzte Zivilisten und Soldaten behandeln. Das Blau-Gelbe Kreuz e.V. koordiniert weiterhin weitere Unterstützung für die von dem anhaltenden Konflikt Betroffenen.






