Chaos-Wochenende in Lüdenscheid: Diebe, Vandalen und Umweltverbrechen halten Polizei auf Trab
Miriam WeberChaos-Wochenende in Lüdenscheid: Diebe, Vandalen und Umweltverbrechen halten Polizei auf Trab
Kleinkriminalität und Vandalismus hielten Polizei in Lüdenscheid am Wochenende in Atem
Von Diebstählen und Ladendiebstahlsversuchen bis hin zu Umweltschäden – die Behörden ermitteln derzeit in mehreren Fällen, die sich über die ganze Stadt verteilten.
Einer der ungewöhnlicheren Vorfälle betraf die Auslösung eines Feuerlöschers in einem Wohnblock, wodurch ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstand.
Die Probleme begannen bereits am Freitagnachmittag, als ein 39-jähriger Mann versuchte, in einem Discount-Supermarkt an der Altenaer Straße Wodka zu stehlen. Fast zeitgleich meldete eine Frau einen Ladendiebstahlsversuch in einem Bekleidungsgeschäft in der Wilhelmstraße. Später am Tag wurde einer 66-jährigen Busfahrgästin das Handy von einem Unbekannten aus der Hand geschlagen.
Am Samstag wurde eine 80-jährige Frau vermutlich Opfer von Taschendieben auf dem Wochenmarkt. Unterdessen kippte ein 42-jähriger Autofahrer Altöl in einen Gullideckel, was zu einer polizeilichen Untersuchung wegen schwerer Bodenverunreinigung führte. Am Nachmittag löste jemand in einem Wohnhaus am Rathausplatz einen Feuerlöscher aus und verursachte dabei mindestens 500 Euro Schaden.
Die Vorfälle setzten sich am Sonntag fort, als Vandalen die Vitrine eines Eigentümervereins an der Saarlandstraße zerstörten und angebrachte Aushänge abrissen. Am Abend desselben Tages stahlen Diebe eine Kettensäge aus einem auf der Obertinsberger Straße abgestellten Feuerwehrfahrzeug.
Im Laufe des Wochenendes kontrollierte die Polizei zudem mehrere Fahrer, die ohne gültigen Führerschein unterwegs waren.
Die Beamten werten nun Überwachungsaufnahmen aus und sammeln, wo möglich, Zeugenaussagen. Die Umweltauswirkungen der Ölentsorgung werden noch bewertet, während Eigentümer mit Reparaturkosten durch die Vandalismusschäden konfrontiert sind.
Personen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.






