28 March 2026, 22:15

CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschalen

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschalen

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Einsparung von Sprit scharf kritisiert. Stattdessen setzt er sich für höhere Kilometerpauschalen und eine neue steuerfreie Mobilitätsprämie ein, um Autofahrer zu entlasten.

Radtke argumentiert, dass ein Fahrverbot an Sonntagen Pendler benachteiligen und das eigentliche Problem nicht lösen würde. Er besteht darauf, dass die Regierung entschlossen handeln müsse, anstatt den Bürgern lediglich zu raten, weniger zu fahren.

Die aktuelle Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatfahrzeug liegt seit 2009 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer. Radtke fordert nun eine Anhebung auf 38 Cent und verweist dabei auf die jahrelange fehlende Anpassung. Zudem schlägt er eine steuerfreie Mobilitätszulage vor, um direkte und unkomplizierte finanzielle Entlastung zu bieten.

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Angesichts weiter steigender Spritpreise aufgrund globaler Spannungen plädiert Radtke für strengere Wettbewerbsregeln. Sein Konzept zielt auf praktische Unterstützung ab – statt auf temporäre Einschränkungen wie autofreie Tage.

Falls umgesetzt, würden die höhere Erstattungsrate und die neue Mobilitätsprämie die erste größere Reform der Reisekostenvergütung seit über 15 Jahren darstellen. Die Vorschläge sollen die steigenden Kosten für Autofahrer abfedern, ohne auf pauschale Fahrverbote zurückzugreifen.

Quelle