30 April 2026, 16:27

Brutaler Angriff auf Zugbegleiter nach fehlendem Fahrrad-Zuschlag in Gelsenkirchen

Schwarze und Weiße Zeitung mit der überschrift "Zugunglück mit 20 Toten" und einem Bild des Zugunglücks im Hintergrund, Text beschreibt den Unfall.

Brutaler Angriff auf Zugbegleiter nach fehlendem Fahrrad-Zuschlag in Gelsenkirchen

Ein 42-jähriger Mann aus Gelsenkirchen hat am Donnerstagnachmittag bei einer routinemäßigen Ticketkontrolle einen Zugbegleiter brutal angegriffen. Die Attacke ereignete sich am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen auf der S2-Linie und endete mit Verletzungen des Zugbegleiters, der anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Polizei hat inzwischen ein Strafverfahren wegen des Vorfalls eingeleitet.

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Der Streit eskalierte, als der 31-jährige Zugbegleiter den Fahrgast aufforderte, einen gültigen Fahrausweis für sein Fahrrad vorzuzeigen. Zwar besaß der Mann ein Deutschlandticket, ihm fehlte jedoch der erforderliche Fahrrad-Zuschlag. Statt der Aufforderung nachzukommen, reagierte er aggressiv: Er riss dem Zugbegleiter das Ticket aus der Hand und beleidigte ihn rassistisch.

Anschließend stellte er sich drohend vor den Zugbegleiter und schlug ihm mehrfach ins Gesicht. Während des Handgemenges biss er den Mann zudem in den Arm und den Rücken. Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte gegen 14:15 Uhr die Bundespolizei.

Als die Beamten eintrafen, befanden sich beide Männer noch im Zug. Die Polizei sicherte Videoaufnahmen aus dem Wagen als Beweismaterial, bevor der Tatverdächtige festgenommen wurde. Der verletzte Zugbegleiter wurde mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der 42-jährige Nigerianer muss sich nun wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Die Verletzungen des Zugbegleiters wurden dokumentiert; für die weiteren Ermittlungen werden Zeugenaussagen und die gesicherten Videoaufnahmen herangezogen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zum aktuellen Stand des Beschuldigten veröffentlicht.

Quelle