Brandserie und Diebstähle halten Polizei und Feuerwehr in Atem
Eine Serie von Bränden, Diebstählen und Vandalismusfällen hat Polizei und Feuerwehr in den letzten Tagen in Atem gehalten. Allein am Dienstag wurden mehrere Brandstiftungen gemeldet, während eine Frau mitten am Tag Opfer eines Taschendiebs wurde. Die Behörden ermitteln nun wegen vorsätzlicher Straftaten.
Der erste Brand brach am Montagabend um 18:20 Uhr an der Werkstraße aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Weniger als 24 Stunden später, am Dienstag um 16:30 Uhr, wurde in derselben Gegend ein weiterer Brand gemeldet.
Ein dritter Brand entfachte sich kurz darauf, um 16:50 Uhr, diesmal am Schüttholzweg. Bei allen drei Vorfällen wurden Altpapiercontainer in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte die Feuer erfolgreich und verhinderte so größere Schäden. Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus.
An anderer Stelle wurde einer 44-jährigen Frau am Dienstagmorgen in einem Geschäft in der Nähe des Alten Rathausplatzes gegen 11:30 Uhr die Geldbörse aus der Schultertasche gestohlen. Die Polizei ließ die fehlenden Bankkarten umgehend über das KUNO-System sperren.
In einem weiteren Vorfall versuchte ein Mann am Dienstag in einem Geschäft am Karnacksweg einen Staubsauger ohne Kassenbon zurückzugeben. Der Streit eskalierte zu einer hitzigen Auseinandersetzung, bevor der Verdächtige mit dem Gerät flüchtete. Unterdessen wurde auf der Liebigstraße ein Hyundai i20 mit beschädigter Lackierung aufgefunden – vermutlich durch eine ätzende Flüssigkeit, die zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen über das Fahrzeug gegossen worden war.
Die Polizei prüft alle Vorfälle als mögliche Straftaten. Die Brandstiftungen werden weiter ermittelt, während der gestohlene Geldbeutel und das beschädigte Auto als Diebstahl bzw. Sachbeschädigung dokumentiert wurden. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und bitten um Meldung verdächtiger Aktivitäten.






