Berliner Asien-Musikfestival begeistert mit Klängen von der Mongolei bis Korea
Anton GüntherBerliner Asien-Musikfestival begeistert mit Klängen von der Mongolei bis Korea
Das Berliner Asien-Musikfestival eröffnete mit einer klangvollen Mischung aus Melodien des gesamten Kontinents
Mit traditionellen und modernen Klängen aus Japan, Korea, China und der Mongolei stimmte das Berliner Asien-Musikfestival seine Besucher auf drei Tage kultureller Feierlichkeiten ein. Das Festival wollte Menschen durch Musik und Dialog zusammenbringen – und setzte dies von Beginn an um.
Eröffnet wurde die Veranstaltung vom mongolischen Duo Khukh Tenger, dessen tiefe, raumfüllende Folkmusik die Zuhörer auf die weiten Steppen der Mongolei entführte. Das Publikum belohnte den Auftritt mit herzlichem Applaus.
Es folgte das Vokalensemble Quarticolo mit einem Programm aus Liedern Chinas, Japans und Koreas. Ihr vielseitiges Repertoire zeigte die Vielfalt asiatischer Musikkulturen und verband unterschiedliche Sprachen und Stile zu einem harmonischen Ganzen.
Anschließend betrat das Nur Ensemble die Bühne und präsentierte ein Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Einflüssen verband. Ihr moderner Ansatz bildete einen Kontrast zu den zuvor gehörten Folkklängen – doch beide Stile fanden beim Publikum gleichermaßen begeisterte Resonanz.
Der Tenor Ju Hyeok Lee trug anschließend koreanische Kunstlieder vor und hob dabei die Verbindungen zwischen koreanischer und deutscher Gesangstradition hervor. Sein Auftritt bereicherte das ohnehin schon abwechslungsreiche Programm des Festivals um eine weitere Facette.
Auch zeitgenössische koreanische Musik war vertreten – gespielt auf traditionellen wie westlichen Instrumenten. Das Publikum, das mehrheitlich aus Frauen mit nur wenigen Männern bestand, spendete jedem Auftritt gleichermaßen begeisterten Beifall und zeigte keine klare Präferenz für einen bestimmten Stil.
Die Anwesenheit von Diplomaten mehrerer Länder unterstrich die wachsende Bedeutung des Festivals. Die Veranstalter deuteten an, in den kommenden Jahren die Reichweite des Festivals ausbauen und noch vielfältigere musikalische Landschaften erkunden zu wollen.
Das Festival schuf einen Raum für kulturellen Austausch durch Musik. Jeder Auftritt – ob traditionell oder modern – wurde vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Mischung aus Klängen und Stilen ließ die Besucher bereits jetzt auf die nächste Ausgabe gespannt zurückblicken.






