Bad Salzuflen baut neue Anlage gegen Schadstoffe im Regenwasserabfluss
Tobias LehmannBad Salzuflen baut neue Anlage gegen Schadstoffe im Regenwasserabfluss
Bad Salzuflen ergreift Maßnahmen gegen Schadstoffbelastung durch Regenwasserabfluss
Die Stadt Bad Salzuflen unternimmt Schritte, um die Verschmutzung durch abfließendes Regenwasser zu verringern. Dazu wird an der Heerser Mühle eine neue Behandlungsanlage errichtet, die Mikroplastik und Schwermetalle herausfiltert. Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2022 beginnen und bis März 2023 abgeschlossen sein.
Die Anlage wird Oberflächenwasser aus mehreren Gebieten reinigen, darunter die Kingspan-Straße, Teile der Oerlinghauser Straße sowie das Gewerbegebiet "Im Weingarten". Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Brökerbach geleitet. Das System ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und schädliche Metalle zurückzuhalten und so deren Eintrag in die Umwelt zu verhindern.
Für die Bauarbeiten muss die Heerser Mühle für etwa acht Wochen voll gesperrt werden. Rettungsdienste und Einsatzkräfte können das Gebiet jedoch über eine temporäre Umleitungsstrecke erreichen. Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder des Verwaltungsgebäudes der Stadt werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die Stadt als Ausgleich für die während der Bauphase verlorenen Bäume neue pflanzen. Die Neuanpflanzungen erfolgen nach den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe.
Die neue Anlage soll die Umweltbelastung durch belastetes Regenwasser in Bad Salzuflen verringern. Sobald sie in Betrieb ist, wird sie dazu beitragen, lokale Gewässer vor Schadstoffen zu schützen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Anfang 2023 geplant.






