Arnsbergs Bürgermeister bleibt im Amt – doch die Wahlbeteiligung enttäuscht
Anton GüntherArnsbergs Bürgermeister bleibt im Amt – doch die Wahlbeteiligung enttäuscht
Die Bürger von Arnsberg haben bei der jüngsten Kommunalwahl ihre Stimmen abgegeben und damit sowohl den Stadtrat als auch den Integrationsrat bestimmt. Die Wahlbeteiligung unterschied sich dabei deutlich: Während 56,6 Prozent der Wahlberechtigten an der Hauptwahl teilnahmen, lag die Beteiligung bei der Wahl zum Integrationsrat bei nur 13,42 Prozent.
Ralf Paul Bittner sicherte sich eine weitere Amtszeit als Bürgermeister und gewann mit 57,30 Prozent der Stimmen die direkte Wahl. Der Stadtrat umfasst nun 47 Sitze, wobei die CDU mit 17 Mandaten die stärkste Kraft ist. Die SPD folgt knapp dahinter mit 16 Sitzen, während Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze errangen. Auch kleinere Parteien sind vertreten: FDP, AfD, Die PARTEI, Die Linke und die SBL zogen jeweils mit einem oder mehreren Sitzen in den Rat ein.
Bei der Wahl zum Integrationsrat wurden nur 6 der 14 Sitze besetzt. Nach vorläufigen Ergebnissen führt Boege mit 57,67 Prozent der Stimmen. Hand in Hand erreichte 23,29 Prozent, gefolgt von Shreetah mit 9,55 Prozent und Diallo mit 9,49 Prozent.
Die Wahl bestätigt Bittners anhaltende Führung als Bürgermeister, gestützt durch eine klare Mehrheit. Die neue Zusammensetzung des Stadtrats spiegelt eine Mischung aus etablierten und kleineren Parteien wider, während im Integrationsrat Boege als dominierende Kraft hervorgeht. Die Wahlbeteiligung zeigte deutliche Unterschiede – deutlich weniger Bürger beteiligten sich an der Abstimmung zum Integrationsrat.






