19 March 2026, 14:13

5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das letzte Iftar des Ramadan

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern, die vor einem sitzenden Publikum stehen, einige mit Mützen und Kränzen, die während einer Outdoor-Zeremonie klatschen, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund.

5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das letzte Iftar des Ramadan

Ein 300 Meter langer Tisch voller Speisen zog sich gestern Abend durch Köln-Mülheim, als sich rund 5.000 Menschen zu einem gemeinsamen Iftar-Tisch versammelten. Die von der Initiative Keupstraße organisierte Veranstaltung markierte das letzte Fastenbrechen zum Abschluss des Ramadan. Offiziell für alle zugänglich, brachte sie Anwohner unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe in einem Fest der Einheit zusammen.

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Der Abend begann mit einem gemeinsamen Moment, als die Sonne unterging und die Teilnehmer auf traditionelle Weise ihr Fasten brachen – mit Datteln und Wasser. Der Tisch war mit klassischen Ramadan-Gerichten gedeckt, von warmen Fladenbroten bis hin zu süßem Baklava, was eine festliche Stimmung schuf.

Ortansässige Unternehmer finanzierten das Mahl, während Politiker, darunter Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, ihre Unterstützung zeigten. Die Veranstaltung sollte die Toleranz und Vielfalt in der Gemeinschaft unterstreichen.

Unter den Gästen war auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war. Für sie stehe der Ramadan zwar im Zeichen der Familie, doch diesmal habe sie sich bewusst entschieden, ihren Tisch mit Fremden bei der Feier zu teilen. Gleichzeitig blickte die Veranstaltung bereits auf das bevorstehende Eid al-Fitr voraus, das dreitägige Fest, das am folgenden Abend offiziell das Ende der Fastenzeit einläutet.

Das gemeinsame Iftar in Köln-Mülheim vereinte die Menschen in einer Demonstration von Solidarität und geteilter Tradition. Mit dem Beginn von Eid al-Fitr am nächsten Tag setzte die Feier ein Zeichen der Offenheit, während die vielfältigen Gemeinschaften der Stadt das Ende des Ramadan begingen.

Quelle