19-Jähriger in Köln festgenommen: Verdacht auf 100.000-Euro-Betrug über WhatsApp
Miriam Weber19-Jähriger in Köln festgenommen: Verdacht auf 100.000-Euro-Betrug über WhatsApp
Ein 19-jähriger irakischer Staatsbürger wurde am 13. Februar 2024 in Köln festgenommen, nachdem Ermittlungen zu großangelegtem Betrug eingeleitet worden waren. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, Betrugsmaschen betrieben zu haben, durch die ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 100.000 Euro entstanden sein soll. Die Behörden handelten auf Grundlage eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Stuttgart.
Die Ermittlungen begannen nach Hinweisen auf betrügerische Aktivitäten, die bis November 2022 zurückreichen. Der Beschuldigte soll sich demnach als Polizeibeamter ausgegeben und über WhatsApp-Betrugsmaschen Opfer getäuscht haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, Finanzagenten angeworben zu haben, um illegale Transaktionen abzuwickeln.
Am 13. Februar nahm eine Spezialeinheit aus Nordrhein-Westfalen den Mann in einem Kölner Hotel fest. Bei der Verhaftung beschlagnahmten die Beamten eine große Menge Bargeld sowie elektronische Geräte als Beweismittel. Einen Tag später wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der auf Basis des bestehenden Haftbefehls seine Untersuchungshaft anordnete.
Der Fall wird nun von der Staatsanwaltschaft Stuttgart weiterverfolgt. Die beschlagnahmten Beweismittel und das Bargeld sollen im Rahmen der laufenden Ermittlungen ausgewertet werden. Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Behörden das volle Ausmaß des mutmaßlichen Betrugs prüfen.






