22 March 2026, 20:17

11,5 Millionen Euro für nachhaltige Wasserforschung am FutureWaterCampus

Luftaufnahme eines großen Gewässers mit einem zentralen Dock, umgeben von Gebäuden, Schuppen, Fahrzeugen, Kränen und anderen Strukturen, mit Bäumen, Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für nachhaltige Wasserforschung am FutureWaterCampus

Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Das Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll es die Lücke zwischen akademischer Forschung und praktischen Industrieanwendungen schließen.

Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Er betonte die Bedeutung des Projekts für den Fortschritt grüner Technologien und die Stärkung der regionalen Innovationskraft. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition und bezeichnete sie als bedeutenden Impuls für die Essener Forschungslandschaft.

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Der FutureWaterCampus entsteht auf dem Thurmfeld-Campus und ergänzt dort eine weitere geplante Einrichtung, ACTIVE SITES. Während ACTIVE SITES – mit Schwerpunkt auf Wasser-, Katalyse-, Material- und Proteinforschung – erst 2026 mit dem Bau beginnen soll, wird der FutureWaterCampus bereits früher errichtet. Die räumliche Nähe beider Zentren soll die Zusammenarbeit fördern.

Forschende am FutureWaterCampus werden sich mit Algen-basierten Lösungen, fortschrittlichen Membrantechnologien und Photokatalyse befassen. Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Wassermanagementsysteme zu beschleunigen. Die Einrichtung ist Teil des Ausbaus des Thurmfeld-Forschungsstandorts und festigt dessen Rolle als zentraler Innovationsort in der Region.

Mit den nun gesicherten 11,5 Millionen Euro kann der FutureWaterCampus seine Pläne umsetzen. Das Zentrum soll die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen stärken. Seine Arbeit könnte zu neuen nachhaltigen Technologien für die Wasseraufbereitung und Ressourcenbewirtschaftung führen.

Quelle